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Die drei Highlights des Schaubergwerkes
In einer knappen Stunde können rund 4000 Jahre Bergbau "erlebt" werden. Von den urzeitlichen Anfängen mit Steinschlägel, Holzkeil und Feuersetzung über den Erzabbau mit Bergeisen und Meissel bis hin zum Einsatz des Sprengpulvers. Wahrscheinlich reicht der Beginn dieses Bergbaues zurück bis in die Jungsteinzeit - es ist eines der ältesten Bergwerke in Salzburg. |
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4000 Jahre Bergbau in St. Veit im Pongau |
Auch die "Große Halle" der oberste Teil des Schaubergwerkes, ist einzigartig in ganz Mitteleuropa: Nirgends sonst gelang es den prähistorischen Bergleuten, nur mittels Feuersetzung soweit in den Berg vorzudringen! Der Sunnpau ist eines der ältesten Bergwerke Salzburgs. Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und tauchen Sie ein in die fast vergessene Welt der alten Bergleute im archäologischen Schaubergwerk Sunnpau in St. Veit im Pongau - Sie werden ein unvergessliches Erlebnis haben! |
Sage: Der Siebenschläfer und der Bergbau |
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Leider ist aber das Erz hoch oben am Berg vorgekommen und so mußten die Leute immer wieder den Berg hochgehen, um zu dem Erzvorkommen zu gelangen. Sie waren die ersten Bergleute. Das Erz wurde zuerst von den Pingen abgebaut. Pingen sind Erzfundstellen, die auf der Erdoberfläche liegen. Auf den erzführenden Gängen wurde Feuer gemacht um das Erz zu gewinnen. Durch das Feuer wurde der Stein heiß. Wenn das Feuer abgebrannt war, wurde der Stein kalt und brüchig, das Erz konnte leichter gewonnen werden. Wenn an der Oberfläche das Erzvorkommen zu Ende ging und sich in den Berg fortsetzte, wurde mit der Feuersetzung in den Berg hineingearbeitet. Das war für mich meine schwierige Zeit, da ich immer wieder von der starken Rauchentwicklung fliehen mußte um nicht zu ersticken. Das abgekühlte, brüchige Gestein wurde mit einem Rillenschlägel herunter geschlagen. Um aus dem Erz Kupfer zu bekommen wurde es zuerst geröstet, das geschah meistens neben den Pingen oder neben den Mundlöchern in einem Röstbett oder Ofen. |
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Mundlöcher nennen die Bergleute den Eingang zu den Erzstollen. Nach dem Rösten wurde das Erz noch einmal in einem Ofen geschmolzen um reines Kupfer, das zum weiterverarbeiten brauchbar war, zu gewinnen. Dieses Kupfer ist wie Gold gehandelt worden, da zu dieser Zeit noch kein Gold abgebaut wurde. Im "Sunnpau" Mitterrainberg hatte ich vor 3.000 Jahren ein berührendes Erlebniss. Die Bergleute haben einen toten Bergmann in die Kapelle gelegt und Gefäße dazugegeben, sie hatten auch so lange Stöcke mit, an denen an einem Ende Spitzen aus Kupfer befestigt waren (Lanzenspitze). Eine ist abgebrochen. Sie wurde 1995 mit den Knochen des Bergmannes wieder gefunden. Später als man auch Eisenerz abgebaut und verarbeitet hat, wurde das erzhaltige Gestein auch mit Meißel und Hammer (Schlägel) abgebaut. Zum Transport von erzhaltigem Gestein aus dem Stollen hat man Ledersäcke oder sogenannte Hunte verwendet. |